Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Befähigungsnachweise für Schiffsführer

Bearbeitung von Angelegenheiten der Schiffsführerzeugnisse in der COVID-19-Pandemie

Auch in der weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie werden Anträge im Bereich der Schiffsführerzeugnisse grundsätzlich wie gewohnt bearbeitet. Dies gilt insbesondere für Tauglichkeitsverlängerungen und die Durchführung von Patentprüfungen.

Für die Teilnahme an den Patentprüfungen beachten Sie die örtlichen Maßnahmen, z. B. mögliche Verpflichtungen zum Tragen einer medizinischen Maske. Die konkreten Regelungen für die Prüfungen werden Ihnen im Einladungsschreiben mitgeteilt. Eine 3G-Regelung für die Teilnahme an den Prüfungen besteht nicht mehr.

Geltungsbereich und Struktur der neuen Schiffsführerzeugnisse

An dieser Stelle erhalten Sie Hintergrundinformationen über den Geltungsbereich der neuen Schiffsführerzeugnisse (Interner Link) sowie der für bestimmte Tätigkeiten bzw. für das Befahren bestimmter Wasserstraßen erforderlicher zusätzlicher Berechtigungen.

Ablauf der Prüfungen zum Unionspatent und zu den besonderen Berechtigungen

Hier finden Sie die Abläufe, die Inhalte und die Bewertungskriterien der Prüfungen zum Unionspatent sowie zu den besonderen Berechtigungen (Interner Link) näher beschrieben.

Anträge für Schiffsführerzeugnisse

Zur Beantragung neuer Schiffsführerzeugnisse oder der Zulassung zu einer Schiffsführerprüfung verwenden Sie bitte die hier eingestellten Antragsformulare (Interner Link).

Bitte planen Sie für Verlängerungs- und Umtauschanträge unbedingt eine Bearbeitungszeit von bis zu drei Monaten ein!

Prüfungstermine für Schiffsführerprüfungen 2022

Hier finden Sie die Prüfungstermine aller Prüfungsstandorte im Kalenderjahr 2022 (Interner Link) für die Prüfungen zum Unionspatent sowie für die besonderen Berechtigungen.

Tauglichkeitsnachweise

Bewerber für ein Unionspatent müssen ihre medizinische Tauglichkeit durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses nach der Anlage 5 (PDF, intern) zur Binnenschiffspersonalverordnung bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt nachweisen. Das ärztliche Zeugnis muss von einem anerkannten Arzt ausgestellt worden sein. Bei Antragstellung darf das ärztliche Zeugnis nicht älter als drei Monate sein.

Gleiches gilt, wenn Sie Ihr Patent ab dem 60. Lebensjahr regelmäßig erneuern lassen müssen.

Die Liste der für diese Untersuchungen zugelassenen Ärzte finden Sie auf der Seite des ASD Rhein-Ruhr (PDF, extern). Bis zum 17. Januar 2024 können diese Untersuchungen zudem Ärztinnen und Ärzte des betriebsärztlichen Dienstes der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (PDF, intern) durchführen.

Lotsen auf dem Oberrhein

Auf dem Oberrhein bedient sich die Schifffahrt auf der nicht kanalisierten Strecke zwischen Iffezheim und Mannheim noch gelegentlich fahrstreckenkundiger Lotsen. Diese Lotsen sind Schiffsführer mit der Befähigung zum Führen eines Binnenschiffes mit eigener Triebkraft mit besonderen Streckenkenntnissen. Für die Leistungen der Binnenlotsen sind Entgelte aufgrund der Verordnung über die Entgelte für die Leistungen der Binnenlotsen auf der Bundeswasserstraße Rhein zwischen Iffezheim und Mannheim (Interner Link) festgesetzt. Auf den Strecken oberhalb Iffezheim und unterhalb der genannten Strecke sowie im Mittelrhein werden keine Lotsen mehr benötigt. Ein Lotsenzwang besteht nicht.

Stand: 19. Mai 2022