Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Aktuelles in ELWIS

Update - Einhaltung der Besatzungsvorschriften während der COVID-19-Pandemie - Teilaufhebung des Erlasses vom 22. Juli 2020 (Nummer IV: Sonstige Zeugnisse, Erklärungen und Dokumente) (Stand 23. September 2020)

Die Abläufe zur Ausstellung und Verlängerung von Zeugnissen und Dokumenten haben sich inzwischen wieder normalisiert, deshalb wird der Erlass vom 22. Juli 2020 teilweise aufgehoben und durch Vorgaben mit aktuellem Erlass vom 23. September 2020 (PDF, intern) ersetzt.

Archiv zu bisher veröffentlichten Informationen zur COVID-19-Pandemie (Interner Link)

Tiefenatlas Rhein

Als ein Ergebnis des "Aktionsplans Niedrigwasser Rhein" veröffentlicht die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ab sofort Tiefeninformationen für den Mittel- und Niederrhein in standardisierten Karten. Dieser Tiefenatlas Rhein (Interner Link) wird sukzessive aufgebaut und basiert auf den jeweils jüngsten Peilergebnissen, die vom WSA Rhein erhoben wurden.

Zusätzliche Information zum neuen Zahlungsverfahren für die Schifffahrtsabgaben auf der Mosel

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt weist auf folgendes hin:
Nach Absprache mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird für die Zahlung der Schifffahrtsabgaben auf der Mosel bis auf Weiteres alternativ zur Zahlung mit Kredit-/EC-Karte oder Barzahlung die nachträgliche Bezahlung nach Bescheiderstellung ermöglicht. Für Fragen stehen Ihnen die Ansprechpartner der GDWS (PDF, intern) gerne zur Verfügung.

Am 01. Juli 2020 wird das Melde- und Informationssystem MIB durch die Nachfolgeanwendung NaMIB in den Revierzentralen Duisburg, Oberwesel, Gambsheim und Basel in Betrieb genommen

Damit die elektronische Meldung ab dem 01. Juli 2020 in dem Melde- und Informationssystem NaMIB angezeigt und verarbeitet werden kann, ist es erforderlich, anstelle der OFS-Nummer die ENI-Nummer der Schiffe anzugeben. Wir haben für Sie eine Anleitung (PDF, intern) erstellt, der Sie entnehmen können, wie Sie die Eingabe der ENI-Nummer anstatt OFS-Nummer in der Meldeapplikationen vornehmen und bitten um Berücksichtigung in Ihrer elektronischen Meldung. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Verschiebung der Einführung des elektronischen Meldens auf der internationalen Mosel auf den 01. Juli 2021

Die Moselkommission hat im November 2018 eine umfassende Änderung des § 9.05 Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV), in dem die Regelungen zur Meldepflicht enthalten sind, beschlossen. 

Die Anwendung "NaMIB" hätte am 01. Juli 2020 eingeführt werden sollen, damit gemäß § 9.05 MoselSchPV einige Fahrzeuge und alle Verbände, die bisher nicht meldepflichtig waren, sich melden und bestimmte Fahrzeuge und Verbände ihre Meldung auf elektronischem Wege durchführen können. Der neue § 9.05 MoselSchPV hätte auch neue Meldestrecken und Stellen, wo die Meldedaten abzugeben sind, eingeführt. 

„NaMIB“ ist technisch einsatzbereit, doch aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus konnte das Personal in den Schleusen und Revierzentralen nicht geschult werden. Daher hat die Moselkommission am 06. Mai 2020 entschieden, die Einführung von „NaMIB“ und des neu verfassten § 9.05 MoselSchPV um ein Jahr zu verschieben.

Das neue Datum des Inkrafttretens ist nun auf den 01. Juli 2021 festgelegt. Bis zu diesem Datum gelten für die Schiffer weiterhin die aktuell gültigen Meldeverpflichtungen der MoselSchPV.

Weitere Informationen zum Melden auf der Mosel ab 01. Juli 2021 können dem Flyer (PDF, extern) entnommen werden.

RSS-Feed (ATOM) für Inland-ENC-Karten

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) informiert zusätzlich zum IENC-Newsletter über ELWIS-Abo und der Möglichkeit des manuellen Downloads auf der Seite https://www.elwis.de/DE/dynamisch/IENC/ (Interner Link) auch über den ELWIS-IENC-Feed zum automatisierbaren Abruf der IENC-Dateien.

Den Nachrichten-Feed für IENC-Karten können Sie hier abonnieren: https://www.elwis.de/DE/dynamisch/IENC/enc-dateien/ienc_feed.xml (Interner Link).

Schifffahrtsabgaben auf der Mosel - Ergänzende Informationen (20. Dezember 2019)

Um der Binnenschifffahrt die Umstellung auf die neue Zahlungsmöglichkeit per Kredit- bzw. EC-Karte nach Beendigung des Stundungsverfahrens zu erleichtern, wird befristet bis zum 30. Juni 2020 eine alternative Zahlungsmöglichkeit für die Schifffahrtsabgaben eingerichtet. Alternativ zur Zahlung mit Kredit- oder EC-Karte bzw. Barzahlung kann die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) bis zu dem genannten Zeitpunkt einen nachträglichen Kostenbescheid erstellen. Dies gilt nur für die ehemaligen Teilnehmer des Stundungsverfahrens. 

Damit die GDWS den Abgabenschuldner identifizieren kann, muss in diesem Fall ab dem 01. Januar 2020 die jeweilige ehemalige Stundungsnummer bei der LogPay GmbH auf der Abgabenerklärung angegeben werden. Die Angabe der alten Stundungsnummer dient der GDWS ab dem 01. Januar 2020 vorübergehend als Kundennummer. Zahlungsempfänger ist nicht mehr die LogPay GmbH, sondern die GDWS. 

Die GDWS informiert die Schifffahrtstreibenden in einem Informationsblatt (PDF, intern) über dieses Verfahren. 

Um Missverständnissen vorzubeugen wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Stundungsverfahren mit der Firma LogPay GmbH zum 31. Dezember 2019 beendet ist. Letztmalig wird der Monat Dezember 2019 im Stundungsverfahren mit der LogPay GmbH abgerechnet.

Schifffahrtsabgaben auf der Mosel

Ab dem 01. Januar 2020 können die auf der Mosel anfallenden Schifffahrtsabgaben nicht mehr über das Stundungsverfahren beglichen werden. Der Vertrag mit der LogPay GmbH (ehemals Deutsche Verkehrsbank) wurde beendet. Ab dem 01. Januar 2020 muss die Zahlung gemäß § 1 (2) der Ausführungsbestimmungen zum Moseltarif direkt vor Durchfahrt der ersten Moselschleuse erfolgen. Um den Zahlungsvorgang möglichst einfach zu gestalten, stehen ab diesem Zeitpunkt an den Schleusen Koblenz, Trier und Detzem Kartenzahlungsterminals zur Verwendung mit EC- bzw. Kreditkarten zur Verfügung. Eine Barzahlung bleibt ebenfalls möglich. Bei technischen Schwierigkeiten wird die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) auch nachträglich einen Bescheid erstellen.

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt informiert die Schifffahrtstreibenden in einem Informationsblatt Kartenzahlung (PDF, intern) über die Regelungen bezüglich dieses Verfahrens. Gleichzeitig erfolgt eine gesetzlich vorgesehene Information nach der DSGVO (PDF, intern).

10-Tages Vorhersage für ausgewählte Rheinpegel

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) veröffentlicht über ELWIS 10-Tages Wasserstandsvorhersagen für ausgewählte Rheinpegel (Interner Link). Die 10-Tages-Vorhersagen werden im Unterschied zu den bestehenden und weiterhin über ELWIS verfügbaren 4-Tages-Vorhersagen als wahrscheinlichkeitsbasierte Vorhersage bereitgestellt. Dies bedeutet, dass die prognostizierte Wasserstandsentwicklung mit einem abgestuften Vertrauensbereich versehen ist, um der über den Vorhersagezeitraum zunehmenden Unsicherheiten Rechnung zu tragen. Als beste Schätzung der Wasserstandsentwicklung in den nächsten Tagen wird weiterhin die Nutzung der bestehenden deterministischen 4-Tages-Vorhersage empfohlen: ELWIS-Wasserstände für den Rhein (Interner Link).

Die 10-Tages Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten von rund 50 Pegeln im Rheineinzugsgebiet und den Informationen von über 900 Wetterstationen. Zusätzlich werden zahlreiche meteorologische Vorhersagen aus verschiedenen Quellen berücksichtigt. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten werden von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) mit hydrologischen, hydraulischen und statistischen Modellen arbeitstäglich die Wasserstandsvorhersagen über die kommenden 10 Tage nebst Eintrittswahrscheinlichkeiten für die abladerelevanten Rheinpegel ermittelt.

Stand: 19. Oktober 2020