Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Aktuelles in ELWIS

10-Tages Vorhersage für ausgewählte Rheinpegel

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) veröffentlicht über ELWIS 10-Tages Wasserstandsvorhersagen für ausgewählte Rheinpegel (Interner Link). Die 10-Tages-Vorhersagen werden im Unterschied zu den bestehenden und weiterhin über ELWIS verfügbaren 4-Tages-Vorhersagen als wahrscheinlichkeitsbasierte Vorhersage bereitgestellt. Dies bedeutet, dass die prognostizierte Wasserstandsentwicklung mit einem abgestuften Vertrauensbereich versehen ist, um der über den Vorhersagezeitraum zunehmenden Unsicherheiten Rechnung zu tragen. Als beste Schätzung der Wasserstandsentwicklung in den nächsten Tagen wird weiterhin die Nutzung der bestehenden deterministischen 4-Tages-Vorhersage empfohlen: ELWIS-Wasserstände für den Rhein (Interner Link).

Die 10-Tages Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten von rund 50 Pegeln im Rheineinzugsgebiet und den Informationen von über 900 Wetterstationen. Zusätzlich werden zahlreiche meteorologische Vorhersagen aus verschiedenen Quellen berücksichtigt. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten werden von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) mit hydrologischen, hydraulischen und statistischen Modellen arbeitstäglich die Wasserstandsvorhersagen über die kommenden 10 Tage nebst Eintrittswahrscheinlichkeiten für die abladerelevanten Rheinpegel ermittelt.

Geänderte Sprechzeiten im Bereich Befähigungswesen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) - Standort Münster / Dienststelle Duisburg

Für das Dezernat Allgemeine Angelegenheiten der Binnenschifffahrt / Befähigungswesen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) - Standort Münster / Dienstort Duisburg - gelten betreffend der Erneuerung der Tauglichkeit bei Befähigungsnachweisen folgende Geschäftszeiten (PDF, intern).

Binnenschifffahrtskostenverordnung (BinSchKostV) geändert - Ab 01. Oktober 2019 zum Teil erheblich steigende Gebühren der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) im Bereich Binnenschifffahrt

Am 01. Oktober 2019 tritt eine geänderte Binnenschifffahrtskostenverordnung in Kraft. Mit dieser Änderung sind zum Teil erhebliche Kostensteigerungen verbunden, die für alle Verwaltungsleistungen anfallen, die nach dem 01. Oktober 2019 beantragt werden. Betroffen sind z. B. die Ausstellung und die Validierung von Schifferdienstbüchern, die Erteilung von Genehmigungen nach den Verkehrsvorschriften, die Zulassung und Abnahme von Patentprüfungen, die Erteilung von Kleinfahrzeugkennzeichen oder auch im Bereich des Sportbootverkehrs, z. B. der Ausstellung von Bootszeugnissen.

Die neuen Gebührensätze finden Sie in der Anlage (Gebührenverzeichnis) der BinSchKostV (Interner Link).

Löschung des Stundungskontos für Schifffahrtsabgaben

Seit dem 01. Januar 2019 entfällt die Erhebung der Schifffahrtsabgaben sowie Hafen- und Ufergelder auf den abgabepflichtigen Bundeswasserstraßen des Tarifes für die Schifffahrtsabgaben auf den norddeutschen Bundeswasserstraßen im Binnenbereich und des Tarifes für die Schifffahrtsabgaben auf den süddeutschen Bundeswasserstraßen im Binnenbereich.

Schifffahrtsabgaben werden nur noch auf der Mosel und dem Nord-Ostsee-Kanal erhoben.

Sollten Sie Ihr Stundungskonto löschen wollen, möchten wir hiermit auf die Informationen der LogPay Financial Services GmbH verweisen.

Informationen (deutsch) (PDF, intern)

Informationen (englisch) (PDF, intern)

Schifffahrtsabgaben

Seit dem 01. Januar 2019 entfällt die Erhebung der Schifffahrtsabgaben sowie Hafen- und Ufergelder auf den abgabepflichtigen Bundeswasserstraßen des Tarifes für die Schifffahrtsabgaben auf den norddeutschen Bundeswasserstraßen im Binnenbereich und des Tarifes für die Schifffahrtsabgaben auf den süddeutschen Bundeswasserstraßen im Binnenbereich.

Schifffahrtsabgaben (Externer Link) werden nur noch auf der Mosel und dem Nord-Ostsee-Kanal erhoben. Hier bleibt es bei den bestehenden Verfahren. Es sind weiterhin Abgabenerklärungen an den Annahmestellen (unbar) oder Hebestellen (bar und unbar) an der Mosel abzugeben. Das bestehende Verfahren auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist beizubehalten.

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) informiert die Schifffahrtstreibenden in einem Informationsblatt über die Regelungen bezüglich der Abschaffung der Hafen- und Ufergelder (PDF, intern).

Stand: 04. Dezember 2019