Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Richtlinien zur Durchführung der Gefahrgutverordnung See

Die GGVSee-Durchführungsrichtlinien erläutern die Bestimmungen der GGVSee vom 07. Dezember 2017 (BGBl. I Seite 3862; 2018 I Seite 131) und des IMDG-Codes, der zuletzt durch die Entschließung MSC.406(96) geändert worden ist, in der amtlichen deutschen Übersetzung bekannt gegeben am 10. November 2016 (VkBl. 2016 Seite 718).

I. Erläuterungen zur Gefahrgutverordnung See

zu § 1 Absatz 1

Zu § 1 Absatz 2

Zu § 1 Absatz 3

Zu § 3

Zu § 3 Absatz 5

Zu § 4 Absatz 10

Zu § 4 Absatz 11

Zu § 6

Zu § 7 Absatz 1 und § 9 Absatz 2

Zu § 19

Zu §§ 17, 18, 19, 20, 21, 22 und 24

Zu § 27

II. Erläuterungen zum IMDG-Code

7.1.4.4.2 IMDG-Code verlangt für Güter der Klasse 1 die Stauung in 12 m Entfernung zu Wohn- und Aufenthaltsräumen, Rettungsmitteln und allgemein zugänglichen Bereichen. Mit "allgemein zugänglichen Bereichen" sind Bereiche gemeint, zu denen Fahrgäste Zutritt haben.

7.2.6.3.2 Eine Trennung ist nicht erforderlich zwischen gefährlichen Gütern, die zwar zu einer in unterschiedlichen Klassen eingestellten Gruppe von Stoffen gehören, aber für die wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass sie nicht gefährlich reagieren, wenn sie miteinander in Kontakt kommen. Für Sauerstoff (UN 1072 und 1073) ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass aus der Zusammenladung mit Gasen der Klassen 2.1 oder 2.3 keine Erhöhung der Gefahr bei Freisetzung dieser Gase resultiert, auch wenn diese Gase die Zusatzgefahr der Klasse 5.1 haben.

III. Allgemeiner Hinweis

Die Länder berichten an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, um die IMO-Empfehlungen gemäß Circular MSC.1/Circ. 1442, geändert durch MSC.1/Circ. 1521 zu erfüllen.

Anlagen

Stand: 01. Juni 2018