Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice (ELWIS)

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Inhalt: Gefahrgut-Unfall-Bericht gemäß ADN

Ein meldepflichtiges Ereignis liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn

Die genauen Kriterien ergeben sich aus dem Unterabschnitt 1.8.5.3 des ADN (intern).

Der Gefahrgut-Unfall-Bericht ist auf einem international vereinbarten Vordruck (intern) zu erstellen.

Nach den gesetzlichen Vorgaben sind die Berichte bei derartigen Unfällen in der Binnenschifffahrt der Zentralstelle Schiffsuntersuchung/Schiffseichamt (ZSUK) (interner Link) vorzulegen, damit sie erfasst und auf Plausibilität geprüft werden können. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) veranlasst anschließend die sicherheitstechnische Bewertung der Vorfälle und leitet die Berichte erforderlichenfalls an das Sekretariat der ECE weiter.

Ziel dieser Regelung ist in erster Linie

Besonders hervorzugeben ist, dass ein Bericht vor seiner Weitergabe anonymisiert wird. Er wird nicht - auch nicht unterstützend - zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche oder in Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren verwendet. Sein Zweck ist es, ausschließlich Grundlagen für die Erhöhung der Sicherheit bei der Beförderung gefährlicher Güter zu gewinnen. Es liegt also ganz besonders im Interesse der Beteiligten, dass diese die Berichte zeitnah und aus eigener Initiative abgeben. Hier hilft Ihnen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren.

Die gleiche Regelung bei derartigen Ereignissen besteht auch im Schienen- sowie im Straßenverkehr. In diesen Fällen ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) (Externer Link) bzw. das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) (Externer Link)zuständige Behörde.