Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Neues Seekartennull (LAT)

Seit 2005 sind in allen europäischen Nordsee-Anrainerstaaten die Seekarten auf ein einheitliches Seekartennull (SKN) umgestellt, das als örtlich "niedrigst möglicher Gezeitenwasserstand" bzw. "lowest astronomical tide" (LAT) berechnet wird.

Aktuelle SKN-Werte an den Pegeln im Bereich der deutschen Nordseeküste (intern) (PDF, 118 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei) (Stand: 01. August 2017) von der niederländischen Grenze bis zur Elbmündung werden von der zuständigen Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) Standort Kiel, bereitgestellt.

Gültige Werte an den Pegeln für die Gebiete

Weser und Hunte (intern) (PDF, 37 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei)
(Stand: November 2017)

Jade, Ostfriesische Küste und Ems (intern) (PDF, 38 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei)
(Stand: November 2017)

werden im Zuständigkeitsbereich der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Standort Aurich veröffentlicht.

In dem Bereich der deutschen Ostseeküste entspricht das Seekartennull der Lage des mittleren Wasserstandes. Die Messungen der Pegel liefern die Gezeitengrundwerte (intern) (PDF, 599 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei), auf deren Grundlage das Seekartennull der deutschen Seekarten festgelegt wird.

Angaben zu Tiefenverhältnissen, Fahrwassern, Gefahrenstellen und Seezeichen können der Karte Bezugshöhe Seekartennull (intern) (PDF, 9 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei) entnommen werden. Die darin enthaltenen Höhen- und Tiefenangaben beziehen sich auf den Tiefenhorizont Seekartennull (SKN). Diese Ebene liegt auf einem Niveau tiefer Wasserstände. Die angegebenen Wassertiefen sind damit Mindestwassertiefen, die in der Natur nur sehr selten unterschritten werden.

Stand: 26. März 2018