Haftungsausschluss und Nutzungsbedingungen

Fahrwasserverhältnisse im Rheingau

Ungleichwertigkeit der Wassertiefen zwischen Budenheim und St. Goar
Durch die verschiedene Charakteristik des Rheinstroms von km 500,000 bis km 557,000 (wechselnde Strombreiten von z. B. rd. 1.100 m im Rheingau und nur 170 m am Betteck) verändern sich die Wasserstände an den Pegeln in diesem Revier bei den wechselnden Abflüssen sehr unterschiedlich. Denn mit wachsendem Abfluss steigt der Wasserspiegel langsamer und auch weniger schneller, je nachdem, ob ein Flussquerschnitt breiter oder schmaler ist. Für diese ungleichen Veränderungen wird der Begriff "Ungleichwertigkeit" verwendet.

Es wird daher empfohlen, nicht nur bei den Fahrten durch den Rheingau, sondern auch generell bei Fahrten in dem Revier immer den Pegel Oestrich bei der Bestimmung der Abladetiefe einzubeziehen.


Siehe auch Fahrt durch Rheingau:

Pegel Oestrich abladebestimmend!

sowie Engpass-Steckbrief Lorcher Werth


Da Fahrrinnentiefe nicht gleich Abladetiefe ist, muss noch ein Sicherheitsabstand - der sich aus Fahrzeugtyp, Bauart, Geschwindigkeit, Ladegut, Fahrstrecke Berg- oder Talfahrt ergibt - bei der Festlegung des möglichen Tiefgangs eingehalten werden.